Expo-/ Messegelände
Geländeplan
Die Messehallen werden für die Weltausstellung verwandelt: Giebelwände
werden geöffnet, verglast, der Raum fließt gleichsam durch. Die Zwischenräume
der Hallen werden geschlossen und als interne Servicezonen genutzt. Die Hallen
verlieren ihre containerhafte Geschlossenheit, es entstehen lichte Ausstellungsflächen,
die von Themendarstellungen, Nationen, Ländern, Unternehmen und Institutionen mit
freien Darbietungskonzepten besetzt werden, die keinen Wetterschutz benötigen,
leicht und offen sein können.
Es gibt keine besondere Lagegunst, keine 2-Klassen Expo (wie Pavillons auf dem
Kronsberg für die Reichen, Stände in den Messehallen für die Armen). Wie
bei einer Olympiade könnte die Ordnung der Nationen einfach alphabetisch
sein. Auch dies trägt zu einer Weltausstellung neuen Typs bei. Der weitgehende
Verzicht auf baulich wie finanziell aufwendige Einzelpavillons steht im Zeichen
sparsamer Verwendung von Ressourcen, macht gleichzeitig Mittel frei für inhaltlich
durchgearbeitete und gut präsentierte Ausstellungen.
Durch die Verlegung des Messeschnellwegs auf die Trasse der Laatzener Straße
entsteht ungeteilter Raum für die Weltausstellung auf dem Messeplatz.
Alle Parkplätze liegen innenhalb dieses Ringes (Fußgängerbrücken
entfallen). Die neue Gradiente bleibt auf der Höhe der Anschlüsse, im
Bereich der ansteigenden Kronsbergflanke entsteht so eine Tieflage. Die
Verbindung EXPO/ Messe zum Kronsberg bleibt optisch, akustisch und funktional
ohne Störung.
|